Coming soon.
Autor: Sabine Göttel
Folge #29: Gabriela Jaskulla
Folge #28: Alexander Rudolfi

Mit „Willkommen im Bauch der Maschine“ veröffentlicht Alexander Rudolfi bei Matthes&Seitz seinen ersten Roman; davor war er hauptsächlich als Lyriker bekannt. Wir sprechen u.a. über das Rauschen der Erinnerung, die Erkundung sprachlicher Landschaften, das Entstehen von Lyrik aus Metaphernkernen, die Befragung von Idyllen und das Projekt einer Literatur, in der man in sich selbst lesen kann.
Folge #27: Markus Thielemann

Markus Thielemanns Roman „Von Norden rollt ein Donner“ stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2024. Ich spreche mit dem Autor u.a. über die komplexe Beziehung zwischen Mensch und Landschaft, die Nachtseite der Idylle, alte und neue Ängste vor dem Wolf und zu spät gebrochenes Schweigen. Und über die belebende Wirkung von Fantasy-Elementen beim Schreiben realistischer Prosa.
Folge #26: Christian Oehlschläger

Für den „Krimiförster“ Christian Oehlschläger ist der Wald die ideale Bühne für literarische Verbrechen. Acht Kriminalromane und fünf Kurzgeschichtenbände hat der studierte Forstingenieur und passionierte Globetrotter bisher veröffentlicht; 2024 kam noch eine True-Crime-Geschichte über einen Mord in Hannover dazu. Im Gespräch verrät er unter anderem, warum seine Protagonisten manchmal Tiere sind und was seine Liebe zum Wald, das Jagen und das Reisen mit dem Schreiben gemeinsam haben.
Folge #25: Eva Taylor

Auf der Suche nach dem inneren Ton bewegt sich die Lyrikerin und Sprachwissenschaftlerin Eva Taylor in zwei Welten – und in zwei Sprachen: Das Schreiben auf Deutsch und auf Italienisch begreift sie als Dialog zwischen Menschen und Texten. Für die Untiefen der Mehrsprachigkeit fand sie eine funkelnde Metapher: die „Mundhygiene“/“L’igiene della bocca“. Ein Gespräch über die Muttersprache als Erinnerungswelt, die Liebe der Italiener zur Lyrik, weibliche Schatten im Werk Franz Kafkas und einiges mehr.
Folge #24: Henrik Szántó

In Lesung und Gespräch sinniert Autor und SpokenWord-Künstler Henrik Szántó über die Poesie der Lautmalerei, die Vorteile der Vielsprachigkeit und Erinnerungsarbeit als persönliche Motivation für das Schreiben. Zur Sprache kommen auch die gefährlich verschobenen Grenzen des Sagbaren, die scharfe Melancholie der österreichischen Literatur und Fallhöhen beim Bachmannpreis. Außerdem empfiehlt der Autor SpokenWord-Formate als Einstiegsdroge für junge LiteratInnen.
Folge #23: Thea Mengeler

2024 hat Thea Mengeler mit ihrem zweiten Roman „Nach den Fähren“ Furore gemacht. Er wurde hoch gelobt und mit Preisen bedacht. Die Autorin spricht über Segen und Fluch euphorischer Kritiken, über Frustrationstoleranz und das Abenteuer, die eigene Stimme zu finden. Außerdem liest sie einige Kapitel aus dem Roman, berichtet von dessen Entstehung und erzählt vom Schreibprozess als Suchbewegung und Möglichkeitsraum, in dem man sich selbst herausfordern kann.
Folge #22: Derek Meister
Grenzenlos phantasievoll und kreativ: Derek Meister arbeitet als Drehbuchautor für das Fernsehen und schreibt Kriminalromane für Jugendliche und Erwachsene. Im Gespräch erzählt er von seinem Weg von Super8 zu Sat1, vom Haareraufen beim kollektiven Drehbuch- und Selbsterkundung beim einsamen Romanschreiben, von Serientätern und globalisierten Geisterphänomenen und davon, was das späte Mittelalter und unsere heutige Zeit gemeinsam haben. Außerdem liest er seine Short Story „Erster Schnee“ aus dem Jahr 1991.
Folge #21: Clara Cosima Wolff

Clara Cosima Wolff ist Lyrikerin, Psychologin und Literaturwissenschaftlerin. Sie promoviert zu Barrierefreiheit und Zugänglichkeit literarischer Texte an der Schnittstelle zwischen Hirnforschung und Lyrik. Ein Gespräch über KI-generierte Käferlisten, lyrische Kreuzworträtsel, überraschende und langweilige ChatBots, den kreativen Ort zwischen Chaos und Regelhaftigkeit und die Lust am experimentellen Umgang mit Sprache – mit der Absicht, sich als Schreibende immer wieder selbst herauszufordern und zu verunsichern.

