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Folge #14: Luise F. Pusch

Zu Hause in Hannover bei Luise F. Pusch. – FOTO: SABINE WUNDERLIN

Sie ist DIE Pionierin der feministischen Sprachkritik und der Frauenbiografieforschung: Prof. Dr. Luise F. Pusch. Ich spreche mit ihr unter anderem über elektrisierende linguistische Aufbrüche in den 70er Jahren und Forschung gegen den Strom, über wütenden Widerstand gegen Spott, Häme und Mittelmäßigkeit an deutschen Unis, über das Deutsche als binäre Geschlechtersprache, über bisherige Erfolge der Sprachreparatur und das generische Femininum als sprachpolitischer Königinnenweg und über Humor als Schmiermittel. Und darüber, wie schwer es war, in den homophoben 50er Jahren zu (über)leben.

Das neue Buch von Luise F. Pusch: „Gegen das Schweigen. Meine etwas andere Kindheit und Jugend“ erscheint im Herbst 2022 im Aviva-Verlag (www.aviva-verlag.de)

Erster Teil des Gesprächs mit Luise F. Pusch
Zweiter Teil des Gesprächs mit Luise F. Pusch

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Folge #13: Ingo Siegner

Ingo Siegner in Aktion

Der erfolgreiche Kinderbuchautor und -illustrator Ingo Siegner („Der kleine Drache Kokosnuss“) spricht über Bilderbuchsonntage, gekrönte Häupter bei der Leseförderung, kreatives Stubenhocken, wundersame Begegnungen auf Lesereisen, erwachsene Fans, Wikingerhelme ohne Hörner, das Interesse der Kinder an der Wissenschaft, seine Verwurzelung in der Region, Freud und Leid des Merchandising und seine neue Tierfigur, den Koalabär Archie. Und gesteht zum Schluss, dass er gerne Geschichten über einen kleinen Jungen mit Superkräften zeichnen würde.

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Folge #12: Selene Mariani

Selene Mariani

Anregender Austausch im Vorfrühling: Mit der Autorin Selene Mariani („Ellis“, Wallstein 2022) spreche ich über das Trotzdem der Literatur, die Rettung durch Instagram und Blogs in Corona-Zeiten, über die Mühen der Verlagsfindung und den irritierenden Moment der Veröffentlichung, über Identität und Verwurzelung und die Erotik der Freundschaft, über den Traum von der jüngsten Autorin der Welt und eine motivierende Deutschlehrerin. Und darüber, dass das Schreiben der beste Weg ist, um im Augenblick anzukommen.

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Folge #11: Adam Jaromir Opyrchal

Adam Jaromir Opyrchal

Was ist literarische Resilienz? Der Autor und Verleger Adam Jaromir Opyrchal arbeitet an einem Buch über den japanischen Künstler Hokusai und interessiert sich dabei besonders für den schöpferischen Schaffensprozess. Woraus speist sich unsere kreative Energie? Der Autor spricht über die Faszination der japanischen Kultur, über Durchhaltevermögen beim Schreiben, künstlerisches Wachstum im Alter sowie über Erfolg und Scheitern seines Kleinverlags. Und über das linke Auge des Daruma.

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Folge #10: Hannelies Taschau

Die Dichterin Hannelies Taschau in der Stadtbücherei Hameln

Besuch bei Hannelies Taschau in Hameln. In der Stadtbücherei an der Weser erzählt die Lyrikerin und Prosaautorin vom frühen Wörtersammeln, von ihrer Liebe zum Unscheinbaren und von der Lyrik als ordnendem Faktor in ihrem Leben. Auch ihre entspannte Haltung zum Feminismus und zu den 68ern kommt zur Sprache – ebenso wie ihre Flucht aus der Vereinnahmung durch den Ruhm. Ihr Motto bis heute: „Man muss aufhören sich essen zu lassen, wenn man am besten schmeckt“ (Nietzsche).

Teil 1 des Gesprächs mit Hannelies Taschau
Teil 2 des Gesprächs mit Hannelies Taschau
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Folge #9: Georg Oswald Cott

Georg Oswald Cott in seinem Arbeitszimmer in Harxbüttel bei Braunschweig

Mit Blick auf die riesigen Rhododendronbüsche in seinem Dichtergarten gibt der 90jährige Georg Oswald Cott Auskunft über Stationen seines langen Lebens und Schreibens. Er erzählt vom kleinen Grenzverkehr an der deutsch-deutschen Grenze, von deutsch-polnischer und deutsch-russischer Verständigung, von folgenreichen Funden in Antiquariaten und von Gedichten, die ein Lächeln kosten. Und darüber, wie seine Lyrik im Gehen auf dem hauseigenen Poetenweg entsteht. – Anmerkung auf Wunsch des Autors: Georg Oswald Cotts belarussische Übersetzerin ist Jelena Semjonowa.

Teil 1 des Gesprächs mit Georg Oswald Cott
Teil 2 des Gesprächs mit Georg Oswald Cott

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Folge #5: Nicola Bongard

Nicola Bongard in Göttingen

Ruhetag im Café vor dem Göttinger Kult-Kino Lumière: Mit der Theatermacherin und Autorin Nicola Bongard sinniere ich über theatrale Mikroabenteuer im eigenen Stadtteil, „Ferien im Kopf“, poetische Aufgaben, die per Post kommen, den lustvollen Abschied von der Logik, beglückenden Dilettantismus, linke und rechte Hände beim Schreiben, Vor- und Nachteile von Einzelgängertum und Arbeiten im Kollektiv sowie über Forschung über den 5. Geschmack. Ach ja: Und über Corona als Glücksfall!

Erster Teil des Gesprächs mit Nicola Bongard
Zweiter Teil des Gesprächs mit Nicola Bongard